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Bild: J. Schacht

Weidenmeisen-Förderung in der Nordwestschweiz

Die Mönchsmeise Parus montanus kommt in der Schweiz in zwei ökologisch sehr unterschiedlichen Formen vor: Während die Alpenmeise P. m. montanus in den Gebirgswäldern der Alpen relativ verbreitet ist, kommt die Weidenmeise (P. m. rhenanus und P. m. salicarius) relativ selten im Jura und im Mittelland vor. Aus mehreren Ländern Europas sind starke Rückgänge bei der Weidenmeise dokumentiert und Beispiele von lokalen Bestandsrückgängen, wie dem Verschwinden der Weidenmeise aus dem Allschwiler Wald, deuten auf einen Bestandsrückgang in der Nordwestschweiz hin.
Der Vogelschutzverband des Kantons Solothurn VVS hat deshalb ein Förderprojekt für die Weidenmeise lanciert. Unterstützt werden wir durch unseren Projektleiter Nicolas Martinez vom Büro Hintermann & Weber AG.

Die Weidenmeise lässt sich in Jungwuchsflächen wahrscheinlich durch das Verbessern des Angebots an stehenden, dünnen Totholzstämmen fördern. Diese können relativ einfach durch Ringeln von Jungbäumen geschaffen werden.

 

Werden auch Sie in Ihrer Gemeinde aktiv für die Weidenmeise: Infoblatt

Detaillierter Projektbeschrieb Weidenmeisen-Förderung in der Nordwestschweiz

Jahresbericht 2015

Jahresbericht 2016

 

Literatur/Links:


Hinweise zur Unterscheidung von Sumpf- Alpen- und Weidenmeisen (externer Link)

Publikation von Walter Christen zur Verbreitung und Habitatansprüchen der Weidenmeise um Solothurn (externer Link)                                      

 

Das Projekt wird unterstützt von der IWB, dem Lotteriefonds des Kantons Solothurn, der Sophie und Karl Binding Stiftung, der Däster Schild Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung und der Stiftung Temperatio.